
Zur Bewältigung von großen Schadensereignissen kann Deutschland auf ein
leistungsfähiges Notfallvorsorge- und Gefahrenabwehrsystem zurückgreifen.
In ihm arbeiten der für den Zivilschutz zuständige Bund
(
www.bmi.bund.de)
und die für den Katastrophenschutz
zuständigen Länder
(
www.im.nrw.de)
gemeinsam mit den Hilfsorganisationen und Feuerwehren eng zusammen.
Die Malteser sind seit der Gründung des Katastrophenschutzes in diesem System zum Schutz
der Bevölkerung aktiv.
Veränderte Gefahrenlagen erfordern ein modernes System des Zivil- und Katastrophenschutzes. Wie alle Bereiche des Bundes und der Länder unterliegt auch dieses System einem erhöhten Kostendruck. Daher wurde jetzt mit den Fröndenberger Maltesern ein Pilotprojekt "Dynamische-moderne Sanitätseinheit" ins Leben gerufen. Zum 1. April wurden die bisher vorhandenen Fahrzeuge durch moderne und leistungsfähige Fahrräder ersetzt. Diese Räder besitzen nicht nur Transportkapazitäten für Sanitätsmaterial, sondern es können auch Tragen oder Leichtverletzte transportiert werden.
"Für die Helfer bedeutet es nicht nur eine aktive Hilfe für Ihre Mitmenschen, sondern auch Ihre Gesundheit und Fitness wird durch das umfangreiche Trainingsprogramm gestärkt", so der Sprecher der Einsatzgruppe, "Nur an der Motivation einiger Fahrer werden wir noch arbeiten".
Eine Ausweitung des Projekts auch auf andere Fachbereiche befindet sich in der Planung. Nach Umrüstung der Räder wird auch die Feldküche schnell ihren Einsatzort erreichen können.