Zwei Jahrzehnte lang sind die Mitglieder des Malteser in Fröndenberg aktiv - ein Geburtstag, der vor kurzem in gebührendem Rahmen in der Stadtgeschäftsstelle gefeiert wurde. Der Festakt begann mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken, zu dem der Stadtbeauftragte Winfried Busch neben zahlreichen weiteren Gästen auch den Malteser-Diözesangeschäftsführer Ulrich Brakweh aus Paderborn, den Bezirksbeauftragten Manfred Heimann aus Warstein, Pfarrer Thomas Rickelhoff und Pastor Rüdiger Rasche sowie die stellv. Bürgermeisterin Ursula Lindstedt begrüßen konnte.
Winfried Busch gab einen kleinen Überblick über die Geschichte der örtlichen Malteser, die in einem privaten Kellerraum in Ardey begann. Die damalige Stadtbeauftragte schulte hier Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft in Erster Hilfe. Ausbildung stand zunächst im Vordergrund, das Anbieten von Kursen ist bis heute eine feste Größe im Terminkaleder der Malteser. Außerdem engagierten sich die Helfer an Kinderferienspaß-Aktionen, organisierten Fahrten und nahmen an Zeltlagern teil. 1986 erfolgte der Umzug in die neuen Räumlichkeiten auf dem Sodenkamp, 1998 schließlich fanden die Malteser eine feste Heimat im Don Bosco-Heim. Nach strukturellen Veränderungen wagte die Ortsgruppe 2001 einen Neuanfang - mit Erfolg. Die Malteser sind eine feste Größe im sozialen Gefüge der Stadt.
Dem offiziellen Teil Teil der Jubiläumsfeier schlossen sich der Messbesuch in St. Marien sowie ein gemütlicher Ausklang mit vielen Gesprächen an.