Malteser
Ortsgruppe Fröndenberg

Alarmübung der Katastrophenschutz-Einsatzeinheit

Hellweger-Anzeiger, 03. Mai 2005

Alarmübung wirft Helfer aus dem Bett

Ortsgruppen des Malteser-Hilfsdienstes üben Zusammenarbeit auf dem Autohof Werne

Vier Helfer beim Umlagern eines Patientens
Helfer mehrerer Malteser-Orts­gruppen ver­sor­gen einen "Verletzten" des Technischen Hilfs­wer­kes. Die Einsatzkräfte übten in Werne die über­greifende Zusammen­arbeit. • Foto: privat

WERNE • Unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden Einsatz­kräfte des Malteser Hilfsdienstes am Wochenende: Aus dem ganzen Kreis wurden die Helfer für eine Alarm­übung zusammen­gerufen.

Die Nacht war abrupt zu Ende: Per Telefon alarmierte Zugführer Jörg Flamme seine Freiwilligen, die über das ganze Kreis­gebiet verstreut leben. Zweck dieser Übung war es, nach vielen Umstruktu­rierungen in der Katas­trophen­schutz­einheit zu testen, wie die Zusammen­arbeit der einzelnen Gruppen abläuft.
Nach Ausrücken von 20 Einsatz­kräften der Stütz­punkte Fröndenberg und Kamen trafen sich die Gruppen auf dem Autohof an der Autobahn in Werne. Nach kurzer Lage­besprechung ging die Fahrt im Konvoi weiter zum Übungsplatz des Technischen Hilfswerk (THW) in Werne.
Auf dem Übungs­gelände verteilte der Einsatz­leiter nach rascher Erkundung die Aufgaben. So mussten die in Kamen stationierten Betreuungs- und Versorgungs­einheiten eine Registrierungs­stelle und eine Ausgabe­stelle für Verpflegung aufbauen. Die Feldköche hatten mit ihrem Feld­koch­herd, im Volks­mund als Gullasch­kanone bekannt, für das leibliche Wohl der Malteser zu sorgen. Die Frönden­berger Malteser stellten die Sanitäts­gruppe. Sie mussten eine Sanitäts­station aufbauen und Verletzte, die von den Kollegen vom THW Werne gestellt wurden, medizinisch versorgen.
Überwacht wurde die gesamte Übung vom Einsatz­kräfte­leiter der Diözese Paderborn, Ulrich Damm. Gegen Mittag kehrten die Helfer in ihre Stütz­punkte zur Abschluss­besprechung der Führungs­kräfte zurück. Die Organisatoren bezeichnen die Zusammen­arbeit der einzelnen Orts­gruppen als gelungen. Auch den kamerad­schaft­lichen Kontakt zum THW bei der gemein­samen Übung hoben sie hervor.