Navigation
Malteser Fröndenberg

Auslandsarbeit

... Hilfe über alle Grenzen hinweg 

Neben dem Schwerpunkt seiner Arbeit in Mittel- und Osteuropa ist der Malteser Auslandsdienst auch mit Partnern in Afrika, Asien und Lateinamerika verbunden. Rund 1.500 Helfer stellen ihre Erfahrung und ihre Ressourcen in den Dienst notleidender Menschen weltweit.

Parallel zum ehrenamtlich geprägten Auslandsdienst ist „Malteser International“, das humanitäre Hilfswerk des Malteserordens, mit rund 100 Projekten in über 20 Ländern Afrikas, Asiens und Amerikas tätig.

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Thorsten Helmke
Ortsbeauftragter
Tel. (02373) 6810085
Fax (02373) 6810081
E-Mail senden

Seit Gründung des Malteser Hilfsdienstes in Deutschland ist die Auslandsarbeit ein fester Bestandteil seiner Aufgaben. Mit dem Fall der Mauer 1989 und dem Sichtbarwerden der Not in Osteuropa haben die Malteser ihr Engagement im Ausland deutlich ausgeweitet. Die Arbeit in Mittel- und Osteuropa wird seitdem von einer großen Zahl aktiver Gliederungen und ehrenamtlicher Helfer getragen. So hat die Diözese Paderborn beim Aufbau des Malteser Hilfsdienstes in Polen mitgewirkt und unterhält zahlreiche Patenschaften.
Die Patenschaft mit der Stadt Pila aus der Diözese Koszaline/Kollberg existiert jetzt bereits seit 1997 und wird seitdem intensiv gepflegt. Die Malteser unterstützen beratend den Aufbau eigener Strukturen vor Ort in Kooperation mit der lokalen Kirche. Langfristig sollen die jungen Malteserverbände in der Lage sein, eigenständig zu arbeiten und sich aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Aus dieser Zusammenarbeit der Diözesen entstand auch die Begleitung einer Pilgerfahrt nach Tschenstochau (Częstochowa)

Bei dieser Wallfahrt von einer Ortschaft nahe Piwa (Pila) nach Tschenstochau (Czestochowa) sind mehr als 1500 Pilger auf einer Strecke von insgesamt 410 km unterwegs. Die gesamte Pilgerfahrt setzt sich aus elf Gruppen aus unterschiedlichen Kirchengemeinden zusammen. Es handelt sich meist um jüngere Polinnen und Polen, die diese Strecke zu Fuß zurücklegen. Übernachtet wird in den Ortschaften, die auf der Strecke liegen. Die Pilger werden meist in Familien untergebracht oder in sehr kleinen Ortschaften wird in Scheunen und einmal in einer Feuerwache geschlafen. Unterwegs werden Lieder gesungen, Texte vorgetragen oder Gebete gesprochen. Als Abschluss findet ein großer Gottesdienst in Tschenstochau statt. Seit fünf Jahren begleiten Malteser aus Dortmund diese Wallfahrt. Dabei werden die jungen polnischen Maltesergruppen unterstütz, die die gesamte Strecke mitlaufen. Viele Kontakte zu den polnischen Maltesern haben sich schon aus dieser Zusammenarbeit ergeben Wir sind mit einem Kranken- und einem Rettungswagen aus Dortmund angereist. Sieben Helfer, fünf aus Dortmund, einer aus Polen und ich aus Fröndenberg, waren dabei. Wie alle Pilger übernachteten wir meist bei Familien, die sich bereit erklärt hatten Gäste aufzunehmen. Wir wurden dort herzlichen empfangen und erlebten echte Gastfreundschaft. Bei der Ankunft war meist schon ein umfangreiches Abendbrot gedeckt und am nächsten Morgen erhielten wir ein gutes Frühstück. Unterwegs verteilten Menschen, die in der Nähe der Route wohnen, Obst und Gemüse aus den eigenen Gärten und versorgten alle Teilnehmer der Pilgerfahrt mit Getränken. Die Herzlichkeit und Freundlichkeit während der Pilgerfahrt und die Möglichkeit sinnvolle Arbeit zu leisten, haben diesen Einsatz für mich zu einem echten Erlebnis gemacht. Für mich steht fest: Wenn mein Urlaub es zulässt, bin ich nächstes Jahr wieder dabei.

Online Spenden

Weitere Informationen